
Albrecht Dürer - Giclée-Kunstdrucke
1471-1528
Deutscher Maler - Nördliche Renaissance
Kunstdrucke auf Leinwand und Papier von Dürer: 92 Werke in Museumsqualität, jedes in Ihrer Wunschgröße gefertigt und auf Wunsch gerahmt.
Albrecht Dürer (1471-1528) war Maler, Zeichner, Kupferstecher und Kunsttheoretiker der deutschen Renaissance in Nürnberg. Mit seinen Holzschnitten und Stichen erlangte er schon in jungen Jahren europaweiten Ruhm, und er führte den Akt, antike Motive und die italienische Proportionslehre in die Kunst nördlich der Alpen ein. Die älteste erhaltene Arbeit von seiner Hand ist eine Silberstiftzeichnung, die ihn mit dreizehn Jahren zeigt. Später vermerkte er darauf, er habe sie als Kind gezeichnet. Das Blatt liegt heute in der Wiener Albertina.
Der Vater, ebenfalls Albrecht genannt, war Goldschmied. Spätestens 1455 kam er aus Ajtós bei Gyula in Ungarn nach Nürnberg. Der Ortsname leitet sich vom ungarischen Wort für Tür ab. Daraus wurde „Türer“, eine offene Tür zierte das Familienwappen, und der Sohn passte den Namen später als „Dürer“ der fränkischen Aussprache an. 1467 heiratete der Vater Barbara Holper, die Tochter seines Lehrherrn. Von achtzehn Kindern erreichten nur drei das Erwachsenenalter. Albrecht lernte zunächst in der väterlichen Werkstatt. Der Vater hätte ihn gern als Goldschmied gesehen, ließ ihn aber 1486 mit fünfzehn Jahren zu Michael Wolgemut in die Lehre gehen. Wolgemut war der führende Maler der Stadt, und seine Werkstatt lieferte vor allem Holzschnitte für Bücher. Dürers Pate Anton Koberger, ein Goldschmied, der zum Verleger geworden war, brachte 1493 die Schedelsche Weltchronik mit Illustrationen aus diesem Betrieb heraus. 1516 malte Dürer seinen greisen Lehrer.
Nach der Lehre ging er 1490 auf Wanderschaft. In Colmar wollte er bei Martin Schongauer arbeiten, dem bedeutendsten Kupferstecher des Nordens, doch dieser war 1491 gestorben, und so nahmen ihn dessen Brüder auf. Über Basel zog er nach Straßburg. Dort entstand 1493 das Selbstbildnis mit der Distel, heute im Louvre, vermutlich für die Braut bestimmt, die man ihm zu Hause ausgesucht hatte. Am 7. Juli 1494 heiratete er Agnes Frey, die Tochter eines angesehenen Messingschlägers. Die Ehe blieb kinderlos. In Briefen an seinen Freund Willibald Pirckheimer spottete Dürer derb über seine Frau, und Pirckheimer gab ihr später eine Mitschuld an Dürers frühem Tod. Kaum drei Monate nach der Hochzeit überquerte Dürer allein die Alpen, womöglich auf der Flucht vor der Pest. Er aquarellierte Landschaften bei Innsbruck, Trient und Arco und reiste wohl weiter bis Venedig.
1495 eröffnete er in Nürnberg eine eigene Werkstatt, wofür die Ehe Voraussetzung war, und die Druckgraphik wurde sein wichtigstes Geschäft. 1498 gab er im Selbstverlag die „Apokalypse“ heraus, sechzehn Holzschnitte, darunter „Die apokalyptischen Reiter“. Nie zuvor hatte der deutsche Holzschnitt so große und vielschichtige Blätter hervorgebracht. Die Stöcke schnitten Formschneider nach seinen Vorzeichnungen. Mit dem Grabstichel, den er aus der Goldschmiedekunst kannte, schuf er „Der verlorene Sohn“, den Vasari später rühmte, außerdem „Das Meerwunder“, den „Heiligen Eustachius“ und die „Nemesis“, in deren Landschaft das Städtchen Klausen im Eisacktal auftaucht. Seit 1497 verkauften angestellte Händler seine Blätter auf Messen. Die Preise legte er selbst fest, und vertraglich war ihnen untersagt, sich an Orten ohne Absatz aufzuhalten. Als der Venezianer Jacopo de’ Barbari im Jahr 1500 nach Nürnberg kam und sein Wissen über die Proportionen nur zögerlich preisgab, begann Dürer eigene Messungen. Daraus ging der Kupferstich „Adam und Eva“ von 1504 hervor, das einzige Blatt mit seinem vollen Namen. In diesen Jahren entstanden der „Feldhase“ (1502) und „Das große Rasenstück“ (1503), das Bildnis des siebzigjährigen Vaters sowie zwei Selbstbildnisse: 1498 in vornehmer Kleidung und 1500 frontal und christusähnlich im Pelzrock. 1502 starb der Vater. Ab 1503 arbeiteten Hans Baldung, Hans Schäufelein und Hans von Kulmbach als Gesellen bei ihm.
1505 trieb ihn erneut die Pest nach Süden. Die Werkstatt überließ er Baldung, den Verkauf der Drucke Mutter und Ehefrau. In Venedig bestellten die deutschen Kaufleute für ihre Kirche San Bartolomeo das „Rosenkranzfest“. Vor der Madonna knien darauf Papst Julius II. und Kaiser Maximilian I., und am rechten Rand steht Dürer selbst mit einem Blatt, das ihn als Urheber nennt. Später erwarb Kaiser Rudolf II. die Tafel für Prag. Ebenfalls in Venedig malte er „Christus unter den Schriftgelehrten“, laut Inschrift ein Werk von fünf Tagen, dazu eine junge Venezianerin und Burkard von Speyer. Nach Hause schrieb er, Giovanni Bellini sei sehr alt, aber noch immer der beste Maler der Stadt. Ein Jahresgehalt von 200 Dukaten, das ihm die Signoria für sein Bleiben anbot, schlug er aus. 1507 kaufte er einen Euklid und vermerkte darin, das Buch habe ihn einen Dukaten gekostet. Unterdessen wurde einer seiner Händler in Rom von einem Räuber erschlagen, und mit ihm gingen Drucke verloren.
Zurück in Nürnberg schuf er seine großen Gemälde: die Tafeln „Adam“ und „Eva“ (1507), die „Marter der zehntausend Christen“ für Friedrich den Weisen (1508), den Heller-Altar (1509) mit der Studie der „Betenden Hände“ und das Landauer-Allerheiligenbild (1511). 1509 erwarb er das Haus des verstorbenen Astronomen Bernhard Walther und wurde Mitglied des Großen Rats. 1511 erschienen die „Große Passion“, das „Marienleben“, die „Kleine Passion“ und eine Neuauflage der „Apokalypse“, versehen mit einer Warnung an Nachahmer. Weil ihm die Malerei im Verhältnis zur aufgewandten Zeit zu wenig einbrachte, malte er von 1513 bis 1516 kein einziges Bild. In diesen Jahren stach er „Ritter, Tod und Teufel“, den „Heiligen Hieronymus im Gehäus“ und „Melencolia I“. Seine Mutter starb 1514, zwei Monate nachdem er sie gezeichnet hatte. 1515 entstand der Holzschnitt „Rhinocerus“ nach einer Beschreibung und Skizze aus Lissabon. Das Tier selbst bekam Dürer nie zu Gesicht.
Ab 1512 war Maximilian I. sein wichtigster Auftraggeber. Für die „Ehrenpforte“, gedruckt von 192 Stöcken, lieferte Dürer die maßgeblichen Entwürfe. Der Kaiser war stets knapp bei Kasse und verschaffte ihm 1515 eine Leibrente von 100 Gulden jährlich, die Nürnberg aus der Reichssteuer zahlen sollte. Spätere Erzählungen berichten, Dürer habe dem Kaiser einmal die Kohle aus der Hand genommen und sie sein Zepter genannt. Eine Künstlerlegende des 17. Jahrhunderts fügt hinzu, Maximilian habe ihm eigenhändig die Leiter gehalten, als sich ein Adliger weigerte. Belegt ist Dürers Klage, als Nichtadliger gelte er in Deutschland wie ein Schmarotzer. Auf dem Augsburger Reichstag 1518 zeichnete er den Kaiser nach dem Leben. Daraus gingen die Bildnisse von 1519 hervor, dem Todesjahr Maximilians.
Nach dem Tod des Kaisers stellte der Rat die Zahlungen ein. Im Juli 1520 brach Dürer daher mit Agnes und ihrer Magd in die Niederlande auf, um von Karl V., der in Aachen gekrönt wurde, die Bestätigung der Rente zu erlangen. Im November erhielt er sie in Köln. Antwerpen, wo er wohnte, bot ihm vergeblich Gehalt, Haus und Steuerfreiheit. Er sah den Genter Altar, Michelangelos Madonna in Brügge und aztekische Schätze, die Cortés dem Kaiser geschickt hatte, und fuhr nach Seeland, um einen gestrandeten Wal anzusehen. In seinem Tagebuch hielt er jedes verschenkte, verkaufte oder getauschte Blatt fest. Margarete von Österreich wies sein Bildnis ihres Vaters zurück, also tauschte er es gegen weißes Tuch. In Antwerpen malte er Bernhard von Reesen und den heiligen Hieronymus. Schon damals sorgte er sich um sein Augenlicht und die Sicherheit seiner Hand. Er notierte den Wunsch, Martin Luther zu porträtieren, und kehrte im Juli 1521 mit einer Krankheit heim, von der er sich nicht mehr erholte.
Zuletzt widmete er sich der Theorie, die er in einer anschaulichen Handwerkersprache auf Deutsch statt Latein niederschrieb. Die „Underweysung der Messung“ (1525), das erste Mathematikbuch für Erwachsene in deutscher Sprache, zogen später Galilei und Kepler heran. 1527 folgte eine Befestigungslehre. Er stach Bildnisse von Erasmus und Melanchthon, malte Hieronymus Holzschuher und schenkte 1526 dem Rat „Die vier Apostel“, wofür er 100 Gulden erhielt. Am 6. April 1528 starb er in Nürnberg und hinterließ 6.874 Gulden. Begraben wurde er auf dem Johannisfriedhof unter einer Grabschrift Pirckheimers.
Postum erschienen die „Vier Bücher von menschlicher Proportion“. Sein Wohnhaus ist heute ein Museum. Vasari berichtete, Raffael habe mit ihm Zeichnungen getauscht. Italienische Stecher übernahmen seine Landschaftshintergründe, Marcantonio Raimondi kopierte ganze Blätter, und zwischen etwa 1570 und 1630 erlebte Deutschland eine regelrechte Dürer-Renaissance. „Die vier Apostel“ und das Selbstbildnis im Pelzrock hängen in der Alten Pinakothek in München, das „Rosenkranzfest“ in Prag, und der „Feldhase“ liegt in der Albertina.
Der Vater, ebenfalls Albrecht genannt, war Goldschmied. Spätestens 1455 kam er aus Ajtós bei Gyula in Ungarn nach Nürnberg. Der Ortsname leitet sich vom ungarischen Wort für Tür ab. Daraus wurde „Türer“, eine offene Tür zierte das Familienwappen, und der Sohn passte den Namen später als „Dürer“ der fränkischen Aussprache an. 1467 heiratete der Vater Barbara Holper, die Tochter seines Lehrherrn. Von achtzehn Kindern erreichten nur drei das Erwachsenenalter. Albrecht lernte zunächst in der väterlichen Werkstatt. Der Vater hätte ihn gern als Goldschmied gesehen, ließ ihn aber 1486 mit fünfzehn Jahren zu Michael Wolgemut in die Lehre gehen. Wolgemut war der führende Maler der Stadt, und seine Werkstatt lieferte vor allem Holzschnitte für Bücher. Dürers Pate Anton Koberger, ein Goldschmied, der zum Verleger geworden war, brachte 1493 die Schedelsche Weltchronik mit Illustrationen aus diesem Betrieb heraus. 1516 malte Dürer seinen greisen Lehrer.
Nach der Lehre ging er 1490 auf Wanderschaft. In Colmar wollte er bei Martin Schongauer arbeiten, dem bedeutendsten Kupferstecher des Nordens, doch dieser war 1491 gestorben, und so nahmen ihn dessen Brüder auf. Über Basel zog er nach Straßburg. Dort entstand 1493 das Selbstbildnis mit der Distel, heute im Louvre, vermutlich für die Braut bestimmt, die man ihm zu Hause ausgesucht hatte. Am 7. Juli 1494 heiratete er Agnes Frey, die Tochter eines angesehenen Messingschlägers. Die Ehe blieb kinderlos. In Briefen an seinen Freund Willibald Pirckheimer spottete Dürer derb über seine Frau, und Pirckheimer gab ihr später eine Mitschuld an Dürers frühem Tod. Kaum drei Monate nach der Hochzeit überquerte Dürer allein die Alpen, womöglich auf der Flucht vor der Pest. Er aquarellierte Landschaften bei Innsbruck, Trient und Arco und reiste wohl weiter bis Venedig.
1495 eröffnete er in Nürnberg eine eigene Werkstatt, wofür die Ehe Voraussetzung war, und die Druckgraphik wurde sein wichtigstes Geschäft. 1498 gab er im Selbstverlag die „Apokalypse“ heraus, sechzehn Holzschnitte, darunter „Die apokalyptischen Reiter“. Nie zuvor hatte der deutsche Holzschnitt so große und vielschichtige Blätter hervorgebracht. Die Stöcke schnitten Formschneider nach seinen Vorzeichnungen. Mit dem Grabstichel, den er aus der Goldschmiedekunst kannte, schuf er „Der verlorene Sohn“, den Vasari später rühmte, außerdem „Das Meerwunder“, den „Heiligen Eustachius“ und die „Nemesis“, in deren Landschaft das Städtchen Klausen im Eisacktal auftaucht. Seit 1497 verkauften angestellte Händler seine Blätter auf Messen. Die Preise legte er selbst fest, und vertraglich war ihnen untersagt, sich an Orten ohne Absatz aufzuhalten. Als der Venezianer Jacopo de’ Barbari im Jahr 1500 nach Nürnberg kam und sein Wissen über die Proportionen nur zögerlich preisgab, begann Dürer eigene Messungen. Daraus ging der Kupferstich „Adam und Eva“ von 1504 hervor, das einzige Blatt mit seinem vollen Namen. In diesen Jahren entstanden der „Feldhase“ (1502) und „Das große Rasenstück“ (1503), das Bildnis des siebzigjährigen Vaters sowie zwei Selbstbildnisse: 1498 in vornehmer Kleidung und 1500 frontal und christusähnlich im Pelzrock. 1502 starb der Vater. Ab 1503 arbeiteten Hans Baldung, Hans Schäufelein und Hans von Kulmbach als Gesellen bei ihm.
1505 trieb ihn erneut die Pest nach Süden. Die Werkstatt überließ er Baldung, den Verkauf der Drucke Mutter und Ehefrau. In Venedig bestellten die deutschen Kaufleute für ihre Kirche San Bartolomeo das „Rosenkranzfest“. Vor der Madonna knien darauf Papst Julius II. und Kaiser Maximilian I., und am rechten Rand steht Dürer selbst mit einem Blatt, das ihn als Urheber nennt. Später erwarb Kaiser Rudolf II. die Tafel für Prag. Ebenfalls in Venedig malte er „Christus unter den Schriftgelehrten“, laut Inschrift ein Werk von fünf Tagen, dazu eine junge Venezianerin und Burkard von Speyer. Nach Hause schrieb er, Giovanni Bellini sei sehr alt, aber noch immer der beste Maler der Stadt. Ein Jahresgehalt von 200 Dukaten, das ihm die Signoria für sein Bleiben anbot, schlug er aus. 1507 kaufte er einen Euklid und vermerkte darin, das Buch habe ihn einen Dukaten gekostet. Unterdessen wurde einer seiner Händler in Rom von einem Räuber erschlagen, und mit ihm gingen Drucke verloren.
Zurück in Nürnberg schuf er seine großen Gemälde: die Tafeln „Adam“ und „Eva“ (1507), die „Marter der zehntausend Christen“ für Friedrich den Weisen (1508), den Heller-Altar (1509) mit der Studie der „Betenden Hände“ und das Landauer-Allerheiligenbild (1511). 1509 erwarb er das Haus des verstorbenen Astronomen Bernhard Walther und wurde Mitglied des Großen Rats. 1511 erschienen die „Große Passion“, das „Marienleben“, die „Kleine Passion“ und eine Neuauflage der „Apokalypse“, versehen mit einer Warnung an Nachahmer. Weil ihm die Malerei im Verhältnis zur aufgewandten Zeit zu wenig einbrachte, malte er von 1513 bis 1516 kein einziges Bild. In diesen Jahren stach er „Ritter, Tod und Teufel“, den „Heiligen Hieronymus im Gehäus“ und „Melencolia I“. Seine Mutter starb 1514, zwei Monate nachdem er sie gezeichnet hatte. 1515 entstand der Holzschnitt „Rhinocerus“ nach einer Beschreibung und Skizze aus Lissabon. Das Tier selbst bekam Dürer nie zu Gesicht.
Ab 1512 war Maximilian I. sein wichtigster Auftraggeber. Für die „Ehrenpforte“, gedruckt von 192 Stöcken, lieferte Dürer die maßgeblichen Entwürfe. Der Kaiser war stets knapp bei Kasse und verschaffte ihm 1515 eine Leibrente von 100 Gulden jährlich, die Nürnberg aus der Reichssteuer zahlen sollte. Spätere Erzählungen berichten, Dürer habe dem Kaiser einmal die Kohle aus der Hand genommen und sie sein Zepter genannt. Eine Künstlerlegende des 17. Jahrhunderts fügt hinzu, Maximilian habe ihm eigenhändig die Leiter gehalten, als sich ein Adliger weigerte. Belegt ist Dürers Klage, als Nichtadliger gelte er in Deutschland wie ein Schmarotzer. Auf dem Augsburger Reichstag 1518 zeichnete er den Kaiser nach dem Leben. Daraus gingen die Bildnisse von 1519 hervor, dem Todesjahr Maximilians.
Nach dem Tod des Kaisers stellte der Rat die Zahlungen ein. Im Juli 1520 brach Dürer daher mit Agnes und ihrer Magd in die Niederlande auf, um von Karl V., der in Aachen gekrönt wurde, die Bestätigung der Rente zu erlangen. Im November erhielt er sie in Köln. Antwerpen, wo er wohnte, bot ihm vergeblich Gehalt, Haus und Steuerfreiheit. Er sah den Genter Altar, Michelangelos Madonna in Brügge und aztekische Schätze, die Cortés dem Kaiser geschickt hatte, und fuhr nach Seeland, um einen gestrandeten Wal anzusehen. In seinem Tagebuch hielt er jedes verschenkte, verkaufte oder getauschte Blatt fest. Margarete von Österreich wies sein Bildnis ihres Vaters zurück, also tauschte er es gegen weißes Tuch. In Antwerpen malte er Bernhard von Reesen und den heiligen Hieronymus. Schon damals sorgte er sich um sein Augenlicht und die Sicherheit seiner Hand. Er notierte den Wunsch, Martin Luther zu porträtieren, und kehrte im Juli 1521 mit einer Krankheit heim, von der er sich nicht mehr erholte.
Zuletzt widmete er sich der Theorie, die er in einer anschaulichen Handwerkersprache auf Deutsch statt Latein niederschrieb. Die „Underweysung der Messung“ (1525), das erste Mathematikbuch für Erwachsene in deutscher Sprache, zogen später Galilei und Kepler heran. 1527 folgte eine Befestigungslehre. Er stach Bildnisse von Erasmus und Melanchthon, malte Hieronymus Holzschuher und schenkte 1526 dem Rat „Die vier Apostel“, wofür er 100 Gulden erhielt. Am 6. April 1528 starb er in Nürnberg und hinterließ 6.874 Gulden. Begraben wurde er auf dem Johannisfriedhof unter einer Grabschrift Pirckheimers.
Postum erschienen die „Vier Bücher von menschlicher Proportion“. Sein Wohnhaus ist heute ein Museum. Vasari berichtete, Raffael habe mit ihm Zeichnungen getauscht. Italienische Stecher übernahmen seine Landschaftshintergründe, Marcantonio Raimondi kopierte ganze Blätter, und zwischen etwa 1570 und 1630 erlebte Deutschland eine regelrechte Dürer-Renaissance. „Die vier Apostel“ und das Selbstbildnis im Pelzrock hängen in der Alten Pinakothek in München, das „Rosenkranzfest“ in Prag, und der „Feldhase“ liegt in der Albertina.
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Papier-Kunstdruck
€52.40
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Albrecht Dürer
Originalmaß: 24.8 x 19 cm
National Gallery of Art, Washington, USA
Albrecht Dürer
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National Gallery of Art, Washington, USA

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€60.37
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Albrecht Dürer
Originalmaß: 67 x 49 cm
Alte Pinakothek, München, Deutschland
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Papier-Kunstdruck
€52.40
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Albrecht Dürer
Originalmaß: 25 x 22.5 cm
Albertina, Wien, Österreich
Albrecht Dürer
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Albertina, Wien, Österreich

Leinwand-Kunstdruck
€59.10
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Albrecht Dürer
Originalmaß: 52 x 41 cm
Museo del Prado, Madrid, Spanien
Albrecht Dürer
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€52.40
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Originalmaß: 40.8 x 31.5 cm
Albertina, Wien, Österreich
Albrecht Dürer
Originalmaß: 40.8 x 31.5 cm
Albertina, Wien, Österreich

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Albrecht Dürer
Originalmaß: 38.8 x 29.1 cm
Metropolitan Museum of Art, New York, USA
Albrecht Dürer
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Albrecht Dürer
Originalmaß: 24.5 x 19.2 cm
National Gallery of Art, Washington, USA
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€67.84
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Albrecht Dürer
Originalmaß: 117 x 96.5 cm
Gemäldegalerie Alte Meister, Dresden, Deutschland
Albrecht Dürer
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Leinwand-Kunstdruck
€65.41
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Albrecht Dürer
Originalmaß: 64 x 49.5 cm
Gemäldegalerie, Berlin, Deutschland
Albrecht Dürer
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€52.40
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Albrecht Dürer
Originalmaß: 29 x 19.7 cm
Albertina, Wien, Österreich
Albrecht Dürer
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Leinwand-Kunstdruck
€55.33
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Albrecht Dürer
Originalmaß: 32.5 x 24.2 cm
Kunsthistorisches Museum, Wien, Österreich
Albrecht Dürer
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€68.00
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Albrecht Dürer
Originalmaß: 149.2 x 117.2 cm
National Gallery, London, Vereinigtes Königreich
Albrecht Dürer
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€62.81
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Albrecht Dürer
Originalmaß: 56.5 x 44.5 cm
Louvre, Paris, Frankreich
Albrecht Dürer
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€58.63
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Albrecht Dürer
Originalmaß: 53 x 43 cm
Gemäldegalerie, Berlin, Deutschland
Albrecht Dürer
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Originalmaß: 41.6 x 28.6 cm
National Gallery of Art, Washington, USA
Albrecht Dürer
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Originalmaß: 24.7 x 19 cm
Art Gallery of Ontario, Toronto, Kanada
Albrecht Dürer
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Albrecht Dürer
Originalmaß: 32.2 x 23 cm
National Gallery of Victoria, Melbourne, Australien
Albrecht Dürer
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Albrecht Dürer
Originalmaß: 39.3 x 28.3 cm
National Gallery of Art, Washington, USA
Albrecht Dürer
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€68.61
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Albrecht Dürer
Originalmaß: 74 x 61.5 cm
Kunsthistorisches Museum, Wien, Österreich
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€52.40
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Albrecht Dürer
Originalmaß: 38.9 x 28 cm
National Gallery of Art, Washington, USA
Albrecht Dürer
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€52.40
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Albrecht Dürer
Originalmaß: 21.3 x 30.3 cm
National Gallery of Art, Washington, USA
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Leinwand-Kunstdruck
€75.93
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Albrecht Dürer
Originalmaß: 135 x 123.4 cm
Kunsthistorisches Museum, Wien, Österreich
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€52.40
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Albrecht Dürer
Originalmaß: 29.5 x 21 cm
National Gallery of Art, Washington, USA
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Originalmaß: 29.5 x 21 cm
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€52.40
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Albrecht Dürer
Originalmaß: 25 x 20 cm
National Gallery of Art, Washington, USA
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