Vögel, Schmetterlinge und ein Frosch zwischen Pflanzen und Pilzen, 1668, von Melchior d'Hondecoeter
Kunstdruck auf Leinwand - 22217-DHM

Standort: National Gallery, London, Vereinigtes Königreich
Originalmaß: 68.3 × 56.8 cm

Dieses Gemälde von Melchior d'Hondecoeter (1668) ist als Giclée-Kunstdruck auf Leinwand in Museumsqualität erhältlich. Gedruckt mit lichtechten Pigmenten auf 400 g/m² Leinwand und von Hand mit UV-Schutzlack versiegelt, lässt er sich in jedem Format bis 86 × 71 cm bestellen, proportional zum Original skaliert, Rahmung optional. Weltweiter Gratisversand möglich; ungerahmt in 2 Werktagen versandfertig, gerahmt in 7 bis 8. 100-Jahre-Farbgarantie.

Giclée-Kunstdruck auf Leinwand | €69.22 EUR

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Giclée-Qualität auf 400 g/m² Leinwand, glänzend

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Die eingestellte Größe ist das gedruckte Bild, also das, was Sie nach dem Aufspannen sehen. Über dieses Maß hinaus fügen wir auf jeder Seite 3.0 cm unbedruckte Leinwand hinzu, ohne Aufpreis, damit der Keilrahmen Halt hat. Ein Druck von 55 × 45.4 cm kommt also als 61 × 51.4 cm bei Ihnen an. Beide Maße stehen oben unter „Ihre Auswahl“ und ändern sich mit dem Schieberegler.

Ja. Der Schieberegler deckt jedes Format bis 86 × 71 cm ab, immer in den Proportionen des Originals. Brauchen Sie ein größeres Maß oder eines, das in einen vorhandenen Rahmen passen muss, schreiben Sie uns mit Titel und Maßen; wir sagen Ihnen, was möglich ist. Gedruckt wird ohnehin erst nach Ihrer Bestellung, deshalb lässt sich meist etwas machen.

Weil das Original ein Ölgemälde auf Leinwand ist. Wir richten das Druckmedium nach dem Original: Ölgemälde auf Leinwand, Arbeiten auf Papier auf Fine-Art-Papier. Unsere Leinwand ist reine Baumwolle, 400 g/m² Künstlerleinwand, säurefrei und pH-neutral; ihre gewebte Struktur gibt den natürlichsten Eindruck von Melchior d'Hondecoeters originalem Ölgemälde. Die Oberfläche ist seidenglänzend, also zwischen matt und glänzend, und hält die Tiefe der dunklen Töne so wie der Firnis bei einem Gemälde im Museum; eine matte Leinwand wirkt daneben stumpf und blass. Mehr zu unseren Druckmedien.

Gehen Sie vom Original aus, das 68.3 × 56.8 cm misst. Ein Druck in dieser Größe oder nahe daran wirkt so, wie der Künstler es angelegt hat. Kleiner drucken ist unproblematisch; ein kleines Original stark zu vergrößern ändert dagegen seinen Charakter. Für die Wand: über Sofa oder Kommode etwa zwei Drittel bis drei Viertel der Möbelbreite, Bildmitte auf Augenhöhe. Schneiden Sie das Format aus Papier aus und kleben Sie es vor der Bestellung an die Wand. Das Original hängt in National Gallery, London, Vereinigtes Königreich. Ausführlicher Größenratgeber.
30 Tage Rückgabe für ungerahmte Drucke. Versand, Rahmung, Pflege und Rückgabe finden Sie in unserem Hilfe- & FAQ-Bereich.

Über das Gemälde

Ein Frosch kauert im feuchten Vordergrund, seine Haut fängt das Licht wie ein kleiner, nasser Edelstein. Alles andere in dieser dicht bevölkerten Szene scheint sich um ihn zu drehen. Zwei männliche Vögel – ein Buchfink, der auf einem Ast darüber sein Gefieder aufplustert, und ein Bergfink, der näher am Boden hockt – richten ihren Blick mit unverkennbarer Erregung nach unten, Federn gesträubt, Haltung angespannt. Ein Feldsperling steht daneben, wachsam, aber etwas gelassener. Der Bergfink sieht aus, als wolle er gleich zuschlagen, obwohl der Frosch für jeden dieser kleinen Finken viel zu groß als Beute wäre. Ihre Fixierung ist so vollständig, dass sie übersehen, was tatsächlich eine ordentliche Mahlzeit abgäbe: eine Schnecke, die nur Zentimeter entfernt seelenruhig dahinkriecht.

Melchior d'Hondecoeter malte Birds, Butterflies and a Frog among Plants and Fungi im Jahr 1668, noch früh in einer Karriere, die ihn zum berühmtesten Vogelmaler der Niederländischen Republik machen sollte. Die Tiere hier sind bescheiden – einheimische Arten, denen man im Frühling rund um Amsterdam begegnen konnte – und nicht die Pfauen, Pelikane und afrikanischen Exoten, die seine späteren, großformatigeren Kompositionen wie Die schwebende Feder im Rijksmuseum beherrschen. Doch schon in diesem frühen Stadium zeigt d'Hondecoeter ein scharfes Auge für das Spezifische. Jeder Vogel ist bestimmbar, jede Haltung in beobachtetem Verhalten verankert. Die aufgeplusterte Brust des Buchfinken, der schräg geneigte Kopf des Sperlings – das sind keine Allerweltsvögel, sondern ganz bestimmte, vermutlich nach dem Leben oder nach Präparaten in einer Sammlung gezeichnet.

Nachtpfauenaugen klammern sich an die breiten Blätter einer hohen Pflanze, ihre Flügel flach gegen die Oberfläche gebreitet – beinahe festgesteckt wirkend, eher für die Vitrine arrangiert als im Flug eingefangen. Ein Distelfalter sitzt weiter oben, ein Kleiner Fuchs schwebt links im Bild. Diese Insekten, frontal und akribisch detailliert wiedergegeben, verraten ihre wahrscheinliche Herkunft: aufgespannte Exemplare unter Glas, mit sorgfältiger Präzision auf die Leinwand übertragen. Der Unterschied in der Energie zwischen den starren, katalogisierten Faltern und den aufgeregten, lebendigen Vögeln erzeugt eine leise Spannung, die durch die gesamte Komposition zieht.

Dunkles Laub drängt von allen Seiten heran. Die Palette ist durchgehend tief – Umbra, Olivtöne, fast schwarzes Grün –, und nur ein schmaler Keil abenddämmrigen Himmels links oben lässt einen Hauch von Weite zu. Pilze drängen sich am Fuß der zentralen Pflanze, einige entwurzelt und zerbrochen, ihre blassen Hüte und Lamellen fangen das wenige Licht auf, das durchsickert. Man meint beinahe, die feuchte Erde zu riechen, die pilzige Süße des Verfalls. Ein hohler, halb verrotteter Baumstumpf ragt darüber auf, die Rinde löst sich, sein Inneres liegt im Dunkel. Die Stimmung ist nicht ländliche Ruhe, sondern etwas Unruhigeres, leise Bedrohliches – ein Waldboden, auf dem sich kleine Dramen des Überlebens abspielen, von niemandem bemerkt.

D'Hondecoeter übernahm die kompositorische Logik niederländischer Blumenmaler wie Rachel Ruysch und versammelte Exemplare verschiedener Jahreszeiten und Lebensräume in einer einzigen, theatralisch verdichteten Szene. Der Hintergrund ist erfunden, ein weich verschwimmender Baumschlag, der mehr dem Bühnenbild als der Topografie verpflichtet ist. Der Vordergrund dagegen besitzt die Dichte und Genauigkeit eines Naturforscher-Notizbuchs. Diese Doppelheit – wissenschaftliche Genauigkeit im Gewand barocker Dramatik – war genau das, was niederländische Sammler des siebzehnten Jahrhunderts suchten. Manche hängten solche Werke neben ihre Wunderkammern und schätzten die Präzision; andere genossen schlicht das Schauspiel.

Vielleicht das aufschlussreichste Detail ist, wie der Frosch die Szene beherrscht, ohne irgendetwas zu tun. Er sitzt einfach da, schimmernd, während die Vögel um ihn herum die Fassung verlieren. Die Schnecke derweil kriecht unbeirrt und ungefressen weiter. Etwas trocken Komisches liegt darin – ein winziges Ökosystem fehlgeleiteter Aufmerksamkeit, gemalt mit dem Ernst eines Historienbildes. Das Gemälde hängt in der National Gallery in London, wo man leicht daran vorbeigeht auf dem Weg zu größeren, lauteren Werken. Wer aber innehält, wird hinabgezogen in diese feuchte, enge Welt des Waldbodens, in der alles lebendig ist und leicht unter Spannung steht.

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