
Henri Matisse Giclée Kunstdrucke 1 von 15
1869-1954
französisch Fauvismus Maler
Eine Schachtel mit Farben, die eine Mutter 1889 ihrem bettlagerigen Sohn brachte - einem jungen Rechtsreferendar -, veraenderte den Lauf der Kunst des zwanzigsten Jahrhunderts. Henri Emile Benoit Matisse, geboren am Silvesterabend 1869 in Le Cateau-Cambresis in Nordfrankreich und gestorben am 3. November 1954 in Nizza, wurde zum groessten Koloristen der Moderne - ein Maler, Bildhauer, Zeichner und Grafiker, dessen sechs Jahrzehnte waehrendes Schaffen die Moeglichkeiten bildnerischen Ausdrucks grundlegend erweiterte.
Nichts in seiner Herkunft liess eine solche Laufbahn erahnen. Aufgewachsen in Bohain-en-Vermandois in der Picardie als aeltester Sohn eines wohlhabenden Getreidehaendlers, studierte Matisse pflichtbewusst Jura in Paris und kehrte als Gerichtssekretaer in die Heimat zurueck. Dann kam die Blinddarmentzuendung, die Genesung, die Malutensilien. Spaeter beschrieb er das Malen als Entdeckung "einer Art Paradies." Die Enttaeuschung seines Vaters verheilte nie ganz, doch bereits 1891 war der junge Mann zurueck in Paris - eingeschrieben an der Academie Julian bei William-Adolphe Bouguereau, dann Schueler des Symbolisten Gustave Moreau an der Ecole Nationale des Beaux-Arts.
Fruehe Leinwaende zeigen einen Kuenstler von stiller Kompetenz, der Stillleben und Landschaften in traditioneller Manier malte. Matisse studierte die Alten Meister mit grosser Intensitaet - kopierte Chardin im Louvre, verinnerlichte Poussins kompositorische Strenge. Eine entscheidende Begegnung ereignete sich 1896, als er den australischen Maler John Russell auf Belle-Ile vor der bretonischen Kueste besuchte. Russell, der Van Gogh persoenlich gekannt hatte, schenkte Matisse eine Van-Gogh-Zeichnung und erlaeuterte ihm die Farbtheorie. Matisse bezeichnete Russell spaeter als seinen eigentlichen Lehrer. Fast ueber Nacht wich die erdige Palette etwas Hellerem. Im selben Jahr wurden fuenf Gemaelde im Salon der Societe Nationale des Beaux-Arts angenommen; der Staat erwarb zwei davon.
Privatleben und kuenstlerischer Ehrgeiz verflochten sich. Eine Tochter, Marguerite, war 1894 aus der Verbindung mit dem Modell Caroline Joblau hervorgegangen. 1898 heiratete Matisse Amelie Noellie Parayre, die Marguerite gemeinsam mit den Soehnen Jean und Pierre aufzog. Amelie wie Marguerite wurden zu wiederkehrenden Modellen. Auf Rat von Camille Pissarro reiste Matisse im selben Jahr nach London, um Turner zu studieren, anschliessend nach Korsika. Zurueck in Paris geriet er in den Kreis um Albert Marquet und Andre Derain und begann, Werke zu sammeln, die sein Auge naehrten: eine Rodin-Bueste, ein Gauguin-Gemaelde, eine Van-Gogh-Zeichnung und Cezannes Drei Badende - eine Leinwand, deren strukturelle Logik nach eigener Aussage zu seiner tiefsten Inspirationsquelle wurde.
Zwischen 1898 und 1904 experimentierte er rastlos. Die divisionistische Pinselarbeit, angeregt durch Paul Signacs theoretische Schriften, beschaeftigte ihn mehrere Jahre. Die Finanzkrise traf ihn hart, als Amelies Eltern 1902 in die Humbert-Affaere verwickelt wurden und Matisse als alleiniger Ernahrer fuer sieben Angehoerige zurueckblieb. Seine Palette wurde dunkler, die Formen plastischer. 1903 vollendete er Die Sklavin, eine seiner fruehen bedeutenden Skulpturen. Eine erste Einzelausstellung in der Galerie Ambroise Vollard 1904 fand kaum Beachtung. Doch im Sommer desselben Jahres, beim Malen in Saint-Tropez mit Signac und Henri-Edmond Cross, entstand der neoimpressionistische Hoehepunkt Luxe, Calme et Volupte.
1905 aenderte sich alles. In Collioure, wo er mit Derain arbeitete, gab Matisse den Pointillismus zugunsten flacher, enthemmter Farbflaechen in breiten, autonomen Zonen auf. Beim Salon d'Automne im Oktober loesten Bilder von Matisse und seinem Kreis - darunter Das offene Fenster und Frau mit Hut - Empoerung und Faszination aus. Der Kritiker Louis Vauxcelles, der eine klassische Skulptur inmitten dieser Leinwaende gewaltsamer Farbigkeit bemerkte, praegte den Begriff "les Fauves" - die wilden Bestien. Camille Mauclair verglich die Wirkung mit Farbe, die dem Publikum ins Gesicht geschleudert werde. Doch als Gertrude und Leo Stein das geschmaehte Bild Frau mit Hut erwarben, fand Matisse nicht nur Kaeufer, sondern Fuerstrecher, deren Pariser Salon seinen Ruf ueber Kontinente hinweg verbreitete.
Der Fauvismus als Bewegung war kurzlebig und brannte zwischen 1904 und 1908, doch sein Erloeschen bremste Matisse keineswegs. Zwischen 1906 und 1917 schuf er, inmitten der kreativen Gaerung von Montparnasse - ohne je recht in dessen bohemische Rhythmen zu passen -, viele seiner dauerhaftesten Gemaelde. Das Reisen wurde zum staendigen Motor der Erneuerung: Algerien 1906 fuer afrikanische Kunst und Primitivismus; eine grosse Ausstellung islamischer Kunst in Muenchen 1910, gefolgt von Monaten des Studiums maurischer Dekoration in Spanien; Marokko 1912 und 1913, wo Schwarz als vollwertige Farbe in seine Palette eintrat. Die Ergebnisse durchpulsen L'Atelier Rouge von 1911, wo gesaettigte, unmodulierte Farbfelder den Bildraum zu etwas zugleich Dekorativem und zutiefst Modernem verdichten.
Ein praegender Maezen trat in Gestalt des russischen Sammlers Sergei Schtschukin auf, der 1909 die monumentale La Danse und ihr Gegenstueck La Musique in Auftrag gab - Werke radikaler Vereinfachung, in denen Rhythmus, Farbe und Bewegung zu reiner visueller Begeisterung verschmelzen. 1917 zog Matisse an die Cote d'Azur und liess sich in der Naehe von Nizza nieder, wo das Mittelmeerlicht seine Interieurs, Odalisken und Stillleben mit sinnlicher Waerme durchflutete. Die zwanziger Jahre brachten breitere Anerkennung und paradoxerweise den Vorwurf der Avantgarde, er sei konservativ geworden. Vielleicht verbargen die sonnendurchfluteten Raeume die Strenge darunter.
Spektakulaer kam die Erneuerung 1930, als der amerikanische Sammler Albert C. Barnes ein gewaltiges Wandbild fuer seine Stiftung in Merion, Pennsylvania, in Auftrag gab. La Danse, ueber drei bogenfoermige Leinwaende von rund vierzehn Metern Breite, zwang Matisse zu architektonischem Massstab, den er nie zuvor gewagt hatte. Waehrend des Prozesses entwickelte er die Technik, ausgeschnittene bemalte Papierformen zur Kompositionsplanung einzusetzen - eine Methode, die sich als prophetisch erweisen sollte. Die dreissiger Jahre brachten auch Buchillustrationen fuer Skira und eine Reise nach Tahiti, die eine zunehmende Kuehnheit in der Vereinfachung naehrten.
Krieg und Krankheit bestimmten das letzte Kapitel. Nach 1940 in Suedfrankreich ansaessig, unterzog sich Matisse 1941 zwei schweren Operationen wegen Duodenalkrebses, die ihn weitgehend ans Bett oder den Rollstuhl fesselten. Doch die koerperliche Einschraenkung wurde zur Befreiung. Ausserstande, an der Staffelei zu stehen, wandte er sich den Gouaches decoupees zu - bemalten Papierausschnitten, die er mit der Schere formte und mithilfe seiner ergebenen Assistentin Lydia Delectorskaya arrangierte. Werke wie Jazz (1947), La Piscine (1952) und L'Escargot (1953) pulsieren mit einer chromatischen Intensitaet, die so heftig war, dass sein Arzt ihm angeblich eine dunkle Brille empfahl. In diesen Kompositionen definiert die Schneide der Schere Kontur und Farbton zugleich.
Ein letztes Projekt verschlang ihn. Zwischen 1948 und 1951 entwarf Matisse jedes Element der Chapelle du Rosaire in Vence - Glasfenster, Keramikfliesen-Wandbilder, Mobiliar, selbst liturgische Gewaender - fuer die Dominikanerinnen, angeregt durch die Freundschaft mit seiner ehemaligen Pflegerin Monique Bourgeois, die in den Orden eingetreten war. Ein seltsames Unterfangen fuer einen Mann ohne religioeses Bekenntnis. Als Picasso ihn aufzog und vorschlug, er koenne ebenso gut ein Bordell ausgestalten, soll Matisse geantwortet haben: "Weil mich niemand darum gebeten hat." Er nannte die Kapelle sein kroeendes Werk. Drei Farben - Gelb, Gruen, Blau - fluten weisse Waende mit wechselndem Licht. Sie bleibt einer der bewegendsten sakralen Raeume des zwanzigsten Jahrhunderts.
Henri Matisse starb am 3. November 1954 in Nizza an einem Herzinfarkt, vierundachtzig Jahre alt, und wurde in Cimiez beigesetzt. Sein Vermaechtnis liegt nicht allein in den Gemaelden, die in der Eremitage, im Museum of Modern Art und in der Barnes Foundation haengen, auch nicht in den Museen, die seinen Namen tragen - in Le Cateau-Cambresis und in Nizza. Es lebt fort in einer grundlegenden Ueberzeugung: dass Farbe, befreit von der Pflicht zu beschreiben, zur unmittelbaren Sprache des Gefuehls werden kann. In einem Zeitalter der Angst bietet diese Haltung - grosszuegig, sinnlich, beharrlich freudig - weiterhin, was Matisse selbst einmal suchte: eine Kunst des Gleichgewichts und der Heiterkeit, etwas wie einen guten Sessel, in dem der Geist ausruhen darf.
Nichts in seiner Herkunft liess eine solche Laufbahn erahnen. Aufgewachsen in Bohain-en-Vermandois in der Picardie als aeltester Sohn eines wohlhabenden Getreidehaendlers, studierte Matisse pflichtbewusst Jura in Paris und kehrte als Gerichtssekretaer in die Heimat zurueck. Dann kam die Blinddarmentzuendung, die Genesung, die Malutensilien. Spaeter beschrieb er das Malen als Entdeckung "einer Art Paradies." Die Enttaeuschung seines Vaters verheilte nie ganz, doch bereits 1891 war der junge Mann zurueck in Paris - eingeschrieben an der Academie Julian bei William-Adolphe Bouguereau, dann Schueler des Symbolisten Gustave Moreau an der Ecole Nationale des Beaux-Arts.
Fruehe Leinwaende zeigen einen Kuenstler von stiller Kompetenz, der Stillleben und Landschaften in traditioneller Manier malte. Matisse studierte die Alten Meister mit grosser Intensitaet - kopierte Chardin im Louvre, verinnerlichte Poussins kompositorische Strenge. Eine entscheidende Begegnung ereignete sich 1896, als er den australischen Maler John Russell auf Belle-Ile vor der bretonischen Kueste besuchte. Russell, der Van Gogh persoenlich gekannt hatte, schenkte Matisse eine Van-Gogh-Zeichnung und erlaeuterte ihm die Farbtheorie. Matisse bezeichnete Russell spaeter als seinen eigentlichen Lehrer. Fast ueber Nacht wich die erdige Palette etwas Hellerem. Im selben Jahr wurden fuenf Gemaelde im Salon der Societe Nationale des Beaux-Arts angenommen; der Staat erwarb zwei davon.
Privatleben und kuenstlerischer Ehrgeiz verflochten sich. Eine Tochter, Marguerite, war 1894 aus der Verbindung mit dem Modell Caroline Joblau hervorgegangen. 1898 heiratete Matisse Amelie Noellie Parayre, die Marguerite gemeinsam mit den Soehnen Jean und Pierre aufzog. Amelie wie Marguerite wurden zu wiederkehrenden Modellen. Auf Rat von Camille Pissarro reiste Matisse im selben Jahr nach London, um Turner zu studieren, anschliessend nach Korsika. Zurueck in Paris geriet er in den Kreis um Albert Marquet und Andre Derain und begann, Werke zu sammeln, die sein Auge naehrten: eine Rodin-Bueste, ein Gauguin-Gemaelde, eine Van-Gogh-Zeichnung und Cezannes Drei Badende - eine Leinwand, deren strukturelle Logik nach eigener Aussage zu seiner tiefsten Inspirationsquelle wurde.
Zwischen 1898 und 1904 experimentierte er rastlos. Die divisionistische Pinselarbeit, angeregt durch Paul Signacs theoretische Schriften, beschaeftigte ihn mehrere Jahre. Die Finanzkrise traf ihn hart, als Amelies Eltern 1902 in die Humbert-Affaere verwickelt wurden und Matisse als alleiniger Ernahrer fuer sieben Angehoerige zurueckblieb. Seine Palette wurde dunkler, die Formen plastischer. 1903 vollendete er Die Sklavin, eine seiner fruehen bedeutenden Skulpturen. Eine erste Einzelausstellung in der Galerie Ambroise Vollard 1904 fand kaum Beachtung. Doch im Sommer desselben Jahres, beim Malen in Saint-Tropez mit Signac und Henri-Edmond Cross, entstand der neoimpressionistische Hoehepunkt Luxe, Calme et Volupte.
1905 aenderte sich alles. In Collioure, wo er mit Derain arbeitete, gab Matisse den Pointillismus zugunsten flacher, enthemmter Farbflaechen in breiten, autonomen Zonen auf. Beim Salon d'Automne im Oktober loesten Bilder von Matisse und seinem Kreis - darunter Das offene Fenster und Frau mit Hut - Empoerung und Faszination aus. Der Kritiker Louis Vauxcelles, der eine klassische Skulptur inmitten dieser Leinwaende gewaltsamer Farbigkeit bemerkte, praegte den Begriff "les Fauves" - die wilden Bestien. Camille Mauclair verglich die Wirkung mit Farbe, die dem Publikum ins Gesicht geschleudert werde. Doch als Gertrude und Leo Stein das geschmaehte Bild Frau mit Hut erwarben, fand Matisse nicht nur Kaeufer, sondern Fuerstrecher, deren Pariser Salon seinen Ruf ueber Kontinente hinweg verbreitete.
Der Fauvismus als Bewegung war kurzlebig und brannte zwischen 1904 und 1908, doch sein Erloeschen bremste Matisse keineswegs. Zwischen 1906 und 1917 schuf er, inmitten der kreativen Gaerung von Montparnasse - ohne je recht in dessen bohemische Rhythmen zu passen -, viele seiner dauerhaftesten Gemaelde. Das Reisen wurde zum staendigen Motor der Erneuerung: Algerien 1906 fuer afrikanische Kunst und Primitivismus; eine grosse Ausstellung islamischer Kunst in Muenchen 1910, gefolgt von Monaten des Studiums maurischer Dekoration in Spanien; Marokko 1912 und 1913, wo Schwarz als vollwertige Farbe in seine Palette eintrat. Die Ergebnisse durchpulsen L'Atelier Rouge von 1911, wo gesaettigte, unmodulierte Farbfelder den Bildraum zu etwas zugleich Dekorativem und zutiefst Modernem verdichten.
Ein praegender Maezen trat in Gestalt des russischen Sammlers Sergei Schtschukin auf, der 1909 die monumentale La Danse und ihr Gegenstueck La Musique in Auftrag gab - Werke radikaler Vereinfachung, in denen Rhythmus, Farbe und Bewegung zu reiner visueller Begeisterung verschmelzen. 1917 zog Matisse an die Cote d'Azur und liess sich in der Naehe von Nizza nieder, wo das Mittelmeerlicht seine Interieurs, Odalisken und Stillleben mit sinnlicher Waerme durchflutete. Die zwanziger Jahre brachten breitere Anerkennung und paradoxerweise den Vorwurf der Avantgarde, er sei konservativ geworden. Vielleicht verbargen die sonnendurchfluteten Raeume die Strenge darunter.
Spektakulaer kam die Erneuerung 1930, als der amerikanische Sammler Albert C. Barnes ein gewaltiges Wandbild fuer seine Stiftung in Merion, Pennsylvania, in Auftrag gab. La Danse, ueber drei bogenfoermige Leinwaende von rund vierzehn Metern Breite, zwang Matisse zu architektonischem Massstab, den er nie zuvor gewagt hatte. Waehrend des Prozesses entwickelte er die Technik, ausgeschnittene bemalte Papierformen zur Kompositionsplanung einzusetzen - eine Methode, die sich als prophetisch erweisen sollte. Die dreissiger Jahre brachten auch Buchillustrationen fuer Skira und eine Reise nach Tahiti, die eine zunehmende Kuehnheit in der Vereinfachung naehrten.
Krieg und Krankheit bestimmten das letzte Kapitel. Nach 1940 in Suedfrankreich ansaessig, unterzog sich Matisse 1941 zwei schweren Operationen wegen Duodenalkrebses, die ihn weitgehend ans Bett oder den Rollstuhl fesselten. Doch die koerperliche Einschraenkung wurde zur Befreiung. Ausserstande, an der Staffelei zu stehen, wandte er sich den Gouaches decoupees zu - bemalten Papierausschnitten, die er mit der Schere formte und mithilfe seiner ergebenen Assistentin Lydia Delectorskaya arrangierte. Werke wie Jazz (1947), La Piscine (1952) und L'Escargot (1953) pulsieren mit einer chromatischen Intensitaet, die so heftig war, dass sein Arzt ihm angeblich eine dunkle Brille empfahl. In diesen Kompositionen definiert die Schneide der Schere Kontur und Farbton zugleich.
Ein letztes Projekt verschlang ihn. Zwischen 1948 und 1951 entwarf Matisse jedes Element der Chapelle du Rosaire in Vence - Glasfenster, Keramikfliesen-Wandbilder, Mobiliar, selbst liturgische Gewaender - fuer die Dominikanerinnen, angeregt durch die Freundschaft mit seiner ehemaligen Pflegerin Monique Bourgeois, die in den Orden eingetreten war. Ein seltsames Unterfangen fuer einen Mann ohne religioeses Bekenntnis. Als Picasso ihn aufzog und vorschlug, er koenne ebenso gut ein Bordell ausgestalten, soll Matisse geantwortet haben: "Weil mich niemand darum gebeten hat." Er nannte die Kapelle sein kroeendes Werk. Drei Farben - Gelb, Gruen, Blau - fluten weisse Waende mit wechselndem Licht. Sie bleibt einer der bewegendsten sakralen Raeume des zwanzigsten Jahrhunderts.
Henri Matisse starb am 3. November 1954 in Nizza an einem Herzinfarkt, vierundachtzig Jahre alt, und wurde in Cimiez beigesetzt. Sein Vermaechtnis liegt nicht allein in den Gemaelden, die in der Eremitage, im Museum of Modern Art und in der Barnes Foundation haengen, auch nicht in den Museen, die seinen Namen tragen - in Le Cateau-Cambresis und in Nizza. Es lebt fort in einer grundlegenden Ueberzeugung: dass Farbe, befreit von der Pflicht zu beschreiben, zur unmittelbaren Sprache des Gefuehls werden kann. In einem Zeitalter der Angst bietet diese Haltung - grosszuegig, sinnlich, beharrlich freudig - weiterhin, was Matisse selbst einmal suchte: eine Kunst des Gleichgewichts und der Heiterkeit, etwas wie einen guten Sessel, in dem der Geist ausruhen darf.
347 Matisse Kunstwerke
Page 1 of 15

Giclée Leinwand-Kunstdruck
€66.47
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Henri Matisse
Originalmaß:63.5 x 81.3 cm
Agnelli-Pinakothek, Torino, Italy
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Giclée Leinwand-Kunstdruck
€65.71
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Henri Matisse
Originalmaß:72.4 x 92.7 cm
Agnelli-Pinakothek, Torino, Italy
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Giclée Leinwand-Kunstdruck
€70.13
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SKU: 19911-MAT
Henri Matisse
Originalmaß:60 x 72 cm
Agnelli-Pinakothek, Torino, Italy
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Agnelli-Pinakothek, Torino, Italy

Giclée Leinwand-Kunstdruck
€62.81
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SKU: 19907-MAT
Henri Matisse
Originalmaß:73 x 54 cm
Agnelli-Pinakothek, Torino, Italy
Henri Matisse
Originalmaß:73 x 54 cm
Agnelli-Pinakothek, Torino, Italy

Giclée Leinwand-Kunstdruck
€64.19
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SKU: 19908-MAT
Henri Matisse
Originalmaß:78.7 x 98.8 cm
Agnelli-Pinakothek, Torino, Italy
Henri Matisse
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Agnelli-Pinakothek, Torino, Italy

Giclée Leinwand-Kunstdruck
€55.65
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Henri Matisse
Originalmaß:147 x 98 cm
Pushkin Museum of Fine Arts, Moscow, Russia
Henri Matisse
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Pushkin Museum of Fine Arts, Moscow, Russia

Giclée Leinwand-Kunstdruck
€68.45
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SKU: 4775-MAT
Henri Matisse
Originalmaß:180 x 220 cm
Hermitage Museum, St. Petersburg, Russia
Henri Matisse
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Giclée Leinwand-Kunstdruck
€70.39
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SKU: 19606-MAT
Henri Matisse
Originalmaß:55.2 x 46 cm
National Gallery of Art, Washington, USA
Henri Matisse
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Giclée Leinwand-Kunstdruck
€67.54
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Henri Matisse
Originalmaß:82 x 105 cm
Pushkin Museum of Fine Arts, Moscow, Russia
Henri Matisse
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Pushkin Museum of Fine Arts, Moscow, Russia

Giclée Leinwand-Kunstdruck
€69.22
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Henri Matisse
Originalmaß:116.2 x 89 cm
Museum of Modern Art, New York, USA
Henri Matisse
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Museum of Modern Art, New York, USA

Giclée Leinwand-Kunstdruck
€55.33
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Henri Matisse
Originalmaß:35.4 x 27.3 cm
Hermitage Museum, St. Petersburg, Russia
Henri Matisse
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Giclée Leinwand-Kunstdruck
€55.50
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Henri Matisse
Originalmaß:260 x 391 cm
Hermitage Museum, St. Petersburg, Russia
Henri Matisse
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Giclée Leinwand-Kunstdruck
€69.06
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SKU: 4806-MAT
Henri Matisse
Originalmaß:182 x 222 cm
Pushkin Museum of Fine Arts, Moscow, Russia
Henri Matisse
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Originalmaß:65 x 81.5 cm
Pushkin Museum of Fine Arts, Moscow, Russia
Henri Matisse
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€61.44
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Originalmaß:80.6 x 59.7 cm
San Francisco Museum of Modern Art, California, USA
Henri Matisse
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Giclée Leinwand-Kunstdruck
€60.98
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SKU: 4801-MAT
Henri Matisse
Originalmaß:115 x 80 cm
Pushkin Museum of Fine Arts, Moscow, Russia
Henri Matisse
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Pushkin Museum of Fine Arts, Moscow, Russia

Giclée Leinwand-Kunstdruck
€69.83
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SKU: 4772-MAT
Henri Matisse
Originalmaß:176 x 210 cm
Hermitage Museum, St. Petersburg, Russia
Henri Matisse
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Hermitage Museum, St. Petersburg, Russia

Giclée Leinwand-Kunstdruck
€61.59
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SKU: 4794-MAT
Henri Matisse
Originalmaß:59.5 x 81.5 cm
Hermitage Museum, St. Petersburg, Russia
Henri Matisse
Originalmaß:59.5 x 81.5 cm
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€62.81
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SKU: 4796-MAT
Henri Matisse
Originalmaß:64.5 x 49.5 cm
Hermitage Museum, St. Petersburg, Russia
Henri Matisse
Originalmaß:64.5 x 49.5 cm
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Giclée Leinwand-Kunstdruck
€55.33
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SKU: 4815-MAT
Henri Matisse
Originalmaß:46 x 38 cm
Hermitage Museum, St. Petersburg, Russia
Henri Matisse
Originalmaß:46 x 38 cm
Hermitage Museum, St. Petersburg, Russia

Giclée Leinwand-Kunstdruck
€68.15
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SKU: 4822-MAT
Henri Matisse
Originalmaß:59.5 x 73 cm
Hermitage Museum, St. Petersburg, Russia
Henri Matisse
Originalmaß:59.5 x 73 cm
Hermitage Museum, St. Petersburg, Russia

Giclée Leinwand-Kunstdruck
€58.39
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SKU: 17593-MAT
Henri Matisse
Originalmaß:116.2 x 81.3 cm
Kimbell Art Museum, Fort Worth, USA
Henri Matisse
Originalmaß:116.2 x 81.3 cm
Kimbell Art Museum, Fort Worth, USA

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€56.41
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SKU: 4803-MAT
Henri Matisse
Originalmaß:116 x 80 cm
Pushkin Museum of Fine Arts, Moscow, Russia
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Originalmaß:116 x 80 cm
Pushkin Museum of Fine Arts, Moscow, Russia

Giclée Leinwand-Kunstdruck
€70.89
€70.89
SKU: 4802-MAT
Henri Matisse
Originalmaß:115 x 100 cm
Pushkin Museum of Fine Arts, Moscow, Russia
Henri Matisse
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